MSF
im Südsudan

Ärzte ohne Grenzen/MSF verfügt im Südsudan über 3.650 internationale und lokale Mitarbeiter und betreibt 25 Projekte in acht der zehn Bundesstaaten, darunter in Unity, Upper Nile und Jonglei, wo der Konflikt die Bevölkerung am schwersten getroffen hat.

Vom Ausbruch des Konflikts im Dezember 2013 bis August 2014 hielten die Teams von Ärzte ohne Grenzen/MSF 500.000 Sprechstunden ab, davon 200.000 für Kinder, und führten 12.072 Entbindungen und 3.378 chirurgische Eingriffe durch.

Im Südsudan ist die Mangelernährung ein jährlich wiederkehrendes Phänomen, doch der Konflikt hat katastrophale Auswirkungen auf die Ernährungslage. Von März bis August behandelte Ärzte ohne Grenzen/MSF über 14.000 Kinder wegen Mangelernährung, den Großteil von ihnen in den drei am schwersten betroffenen Bundesstaaten.